Ein kurzer Blick auf die Wetterprognosen, ein schneller Anruf an Stefan von Transalpes und wenige Tage später wurde
das neue Transalpes Big Mountain mit 160 mm Federweg,gnadenlos über die Walliser – Trails bewegt.

Gleich mal vorweg, als Besitzer der Guiding – Agentur Bergrad.ch, habe ich oft die Möglichkeit erhalten, Bikes von namhaften Herstellern zwecks Zusammenarbeit oder möglichem Sponsoring zu testen und habe somit viele interessante Konzepte kennen gelernt.
Manche davon fand ich gut manche weniger.

Das Konzept des Transalpes Big Mountain mit dem verstellbaren Sitzdom (MOJO) finde ich persönlich sehr interessant. Meiner Meinung nach, macht der verstellbare Sitzdom, gerade bei einem Bike mit 160 mm Sinn.
Viele Bikes sind von Werk aus mit einer absenkbaren Federgabel ausgestattet, doch meine Erfahrung hat ergeben, dass diese Gabeln schwerer sind, schlechter ansprechen als solche ohne Absenkfunktion und zudem häufig technische Defekte an den Absenkmechanismen aufweisen.
Aus diesem Grund war ich sehr gespannt, wie sich das neue Big Mountain von Transalpes auf den Walliser - Trails bewährt.

Hier ein kleiner persönlicher Eindruck:
Design:
Mir gefällt der eigenständige Rahmen mit seinem edlen Finish und den innenverlegten Zügen sehr gut. Zudem ist der Rahmen in jeder gängigen RAL Farbe erhältlich.
Fahreindruck:
Vor dem Bergauffahren habe ich den Sitzdom ganz nach vorne verstellt, und ich kann euch versichern, das MOJO ist kein Marketing – Gag, denn ich musste mich nach der ersten Rampe bergauf nochmals absichern ob ich wirklich ein 160 mm Fully fahre.
Mit einem leichten Laufradsatz, würde ich mit diesem Bike, ohne Bedenken an einem Volksmarathon teilnehmen.

So jetzt zum Eindruck bergab.
Da wir im Wallis testeten, hatten wir die Möglichkeit das Bike über 2000 Höhenmeter bergab zu schinden.
Also Sitzdom ganz zurück, Sattelstütze runter und rein in den Trail.
Das Bike fühlt sich im Trail sehr verspielt und leichtfüssig an und das Luftfahrwerk an meinem Testbike schluckte einfach alles weg und trotzdem lies sich das Bike immer wieder gut beschleunigen. Was mich dann total irritierte, war die Tatsache, dass das Bike im Trail sehr wendig und verspielt zu fahren ist und bei Vollgaspassagen im verblockten Gelände trotzdem sehr ruhig liegt. Ich möchte noch anfügen, dass das Umsetzten des Hinterrades in Spitzkehren mit diesem Bike kinderleicht von statten geht.
Nach diesem Wochenende war mir klar, dieses Bike muss ich haben…
Eine Testfahrt mir diesem Bike im richtigen Gelände, kann ich jedem empfehlen, aber Achtung „Suchtgefahr“.
Mehr Infos hier: www.transalpes.ch
Anbei noch ein paar Fotos von den Walliser Trails¨!
Mit sportlichen Grüssen
www.bergrad.ch


